Brexit: Insulin-Lagerbestände aufgebaut
Seminarempfehlung
26./27. November 2024
Wie werden Arzneimittel-Medizinprodukt-Kombinationen reguliert?
Obwohl alle beteiligten Parteien einen positiven Ausgang der aktuellen Verhandlungen erzielen wollen, ist ein sogenannter "harter Brexit" möglich - ein Szenario, in dem das Vereinigte Königreich (U.K.) die EU ohne ein Abkommen verlässt. Dies würde Probleme in verschiedenen Bereichen verursachen, und deshalb laufen bereits entsprechende Vorbereitungen.
Laut einem Artikel "UK's biggest insulin manufacturer building up four-month stockpile in case of no-deal Brexit" in der Zeitung "The Independent" wird für U.K. 50% des Insulinbedarfs zur Behandlung von Diabetikern von der dänischen Firma NovoNordisk hergestellt. Nun hat die Firma mitgeteilt, dass die Lagerbestände bis Januar 2019 aufgebaut werden, um sicherzustellen, dass diese Diabetes-Patienten im Falle eines "no-deal Brexit" ihre Medikamente bekommen. Der Plan ist, einen Vorrat für vier Monate zu gewährleisten. Auch von der französischen Firma Sanofi kam das Versprechen, einen Insulin-Vorrat aufzubauen. Die U.K.-Regierung hatte Firmen aufgefordert, einen sechswöchigen Vorrat an Arzneimittel für die Folgen eines harten Brexit aufzubauen.